Gesamtschule Woltersdorf der FAWZ gGmbH_Header_Modernes Gebaude - idealer Raum zum Lernen_2 Neuigkeiten

Das Förderprogramm „INISEK I – Initiative Sekundarstufe I“

Logo_INISEK I_Initiative Sekundarstufe IZiele des Programms sind die Verbesserung der Ausbildungsfähigkeit und damit der schulischen Ergebnisse der Schülerinnen und Schüler sowie der Ausbau und Verstetigung von Kooperationsbeziehungen zwischen Schule und außerschulischen Akteuren.

Die Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe Woltersdorf setzt diese Ziele im Schuljahr 2015/2016 u. a. im Rahmen von AG, Projekttagen und Projektunterricht sowie in Projektarbeit und Exkursionen wie folgt um:

Garten- und Landschaftsbau/Naturerlebnisgarten sowie Schulgeländegestaltung
(Holzbearbeitung, grüne Berufe, Landwirtschaft)

Projekt „Naturerlebnisgarten“

Im Außengelände an der Rüdersdorfer Straße, ca. 200 m von unserer Gesamtschule entfernt, entsteht in den Projekttagen mit Schülern des GALA Projektes unter der Betreuung von Toralf Kisan (Grundstücksentwicklung und Besitzer des Landschaftstückes), Birgit Schürmann und Katrin Fleischer, sowie durch die Unterstützung des „Naturpflegeaktivs“ Woltersdorf ein Naturerlebnisgarten.

Ziel des Projektes ist die Gestaltung von Wegen und Lernstationen des Naturerlebnisgartens mit einer entsprechenden Beschilderung zur Nutzung als Schulungsobjekt in der Umweltbildung und –erziehung von Kindern und Jugendlichen.

Erste Bausteine sind die Gestaltung des Eingangsbereiches mit einem Schild, sowie die Beschilderung einzelner Stationen, ein Schichtheckenbau, der Beginn des Baus einer Spechtstation, Anlegen eines Feuchtbiotops, sowie der Beginn eines Barfußpfades.

Es folgen ein paar Schülerberichte:

Projekt Garten und Landschaftsbau
„In unserer Projektwoche sollten wir ein Eingangsschild gestalten. Zuerst hat Frau Fleischer uns die Überschrift vorgezeichnet und anschließend sollten wir die Überschrift farblich gestalten, was auch gut geklappt hat. Als wir das geschafft haben wurde auch das Schild durch sommerliche Motive verschönert wie z. B. Bienen, Bäume, Blumen und eine Sonne.

Insgesamt hat uns die kreative Arbeit gut gefallen.“

Die Schichthecke
„In der Projektwoche vom 11.-15. Juli 2016 hatten Justus D., Rick K. und Richard R. die Aufgabe eine Schichthecke zu errichten, die aus Ästen und Zweigen besteht. Um eine Schichthecke zu bauen braucht man Pfähle, damit die Äste und  Zweige nicht ineinander fallen. Deshalb haben wir drei Pfähle aufgestellt, damit sie erhalten bleibt. Zuerst muss man ein Loch, das ca. 40 cm tief ist, schaufeln, dann muss man den Pfahl in den Boden stellen. Als nächstes wird das Loch zugeschüttet. Der Pfahl muss dabei senkrecht stehen und man schlägt mit einem Hammer auf den Pfahl. Dabei muss man zielsicher sein und Kraft haben – das muss man achtmal durchführen. Jetzt muss man die Äste, Zweige und Stöcke darauf stapeln, weil die Hecke damit auch Lebensraum für Kleintiere und Insekten ist und außerdem sieht der Wald schöner aus, wenn nicht überall etwas herumliegt. Von diesen Hecken haben wir zwei errichtet (siehe Plan).“

Die Spechtstation
„Aufbau: Zuerst musste man Stämme entrinden, um sie als Abgrenzung zu nutzen. Dann haben wir uns einen Weg ausgesucht, wo die Station langlaufen soll. Als der Weg frei war, haben wir Rindenmulch verteilt. Später dann wurde ein Baum, wo Spechte drin gewohnt haben, aufgesägt und zur Schau gestellt. Zum Schluss wurde ein Hinweisschild aufgestellt. Am Mittwoch wurde die Station eingeweiht.“

Feuchtbiotop: Bänkebau
„Bei diesem Arbeitsauftrag haben wir im Sinn, dass wir neben einem schon dagewesenen Tümpel (Biotop) eine Bank aus geschälten Baumstämmen zu bauen. Diese Idee haben wir in drei Tagen dann auch fertig gestellt. Wir sind vier Mitglieder der Gruppe „Feuchtbiotop/Bänkebau“. Deswegen konnten wir sehr gut miteinander arbeiten und uns bei der Arbeit unterstützen… Wir haben zuerst vier Robinien geschält und dann jeweils vier Löcher mit je 60 cm in den Boden gegraben. Als wir die vier Robinien eingesetzt haben, sind noch zwei geschälte Querbalken (Robinie) drauf gekommen. Zum Schluss haben wir alles fest geschraubt und den Boden mit Rindenmulch ausgelegt.“

Eine Exkursion nach Berlin Marzahn in die Gärten der Welt rundeten die Projekttage ab.

GSW_INISEK I_Naturerlebnisgarten_Abschluss in Berlin_SJ 2015-16

 

Projekt „Verschönerung des Schulgeländes“

Das Schulgelände ist durch selbstgebaute Blumenkästen verschönert worden. In Zukunft können Kräuter und Gemüse aus den Kästen geerntet und in der Koch AG „verarbeitet“ werden.


Projekt „Italienisch Kochen“ und „Gesunde Ernährung“

Kochkursleiter Massimiliano Bellillo hat das ganze Schuljahr über sowohl in der Schul-AG, als auch in den Projekttagen, sowie am „Tag der offenen Tür“ den Jugendlichen die traditionelle italienische Essenszubereitung nahegebracht. Pasta, Risotto und Tiramesu können nun von einigen Schülern selbst hergestellt werden. Unter anderem wurde dazu ein Videokochbuch entwickelt.

Kerstin Sündermann, die als Ernährungsberaterin auf die „gesunde Küche“ näher eingegangen ist, hat den Schwerpunkt auf ausgewogene gesunde Ernährung gelegt. Da wurden Zuckeranteile in Getränken und Getreidesorten näher betrachtet um gesunde Smoothies, Dipps und Cracker für Parties herzustellen.

Projekt „Präsentieren wie ein Profi“

Jeweils im ersten und zweiten Halbjahr wurden in den Projekttagen Präsentations-strategien erarbeitet.

Personal Speaker und Trainer Pascal Heymann entwickelt ein Konzept extra für Schüler der Sek I um Ihnen die Angst vor dem freien Sprechen zu nehmen und sie so auf die Anforderungen in der Schule vorzubereiten. In Arbeitsgruppen präsentieren die Schüler Stolz ihre Ergebnisse.

Projekt „Choreographie und Stepptanz“

Lehrbeauftragte der UDK Berlin, Pamela Nagel (Bereich Musical/Show, Stepptanz und Ballett), studiert im ersten Halbjahr mit den Schülerinnen in den Projekttagen eine Charleston Choreographie ein, die sie beim Tag der offenen Tür präsentiert.

Im 2. Halbjahr erlernen die Schüler Grundschritte des Stepptanzes. In drei Projekttagen steppen sogar die Jungen die nicht leichte Kombination von Schritten munter mit.

Ein erster Einblick in den künstlerischen Bereich von Profitänzern kann so gewonnen werden.

Anke Richenbächer (Visagistin und Stylistin) hat die Aula der Schule zum Laufsteg verwandeln lassen. Stolz haben Schüler in den Projekttagen ihren eigen Style erarbeitet und präsentieren diesen selbstbewusst mit Musikuntermalung auf dem Laufsteg zum „Tag der offenen Tür 2016″.

Die Bilder dazu folgen demnächst…

Exkursionen zum Berufsinformationszentrum Frankfurt/Oder und zur Ausbildungsbörse in Fürstenwalde der 9. und 10 Klassen runden das Schuljahr 2015/16 ab.

Kirsten Eick
Verantwortliche für Berufsorientierung

Foerderhinweis INISEK I_EU+MBJS_SJ 2015-16