Stolpersteine in Woltersdorf

Am Frei­tag, den 31. August 2018, fand die vier­te Stol­per­stein­ver­le­gung in Wol­ters­dorf statt, bei der für vier ehe­ma­li­ge jüdi­sche Bür­ger aus dem Umkreis ein Gedenk­zei­chen gesetzt wur­de.

Stol­per­stei­ne sind jeweils mit dem Namen eines Opfers, des­sen Geburts-, Depor­tier- und Ster­be­da­tum aus­ge­stat­tet. Die Stei­ne sol­len an die Opfer des Natio­nal­so­zia­lis­mus erin­nern und zei­gen, dass auch sie nicht ver­ges­sen wer­den. Einer der vier Stei­ne wur­de von unse­rer Schu­le, der Gesamt­schu­le Wol­ters­dorf, gespon­sert, um zu zei­gen, dass die­ses The­ma nicht nur die älte­re Genera­ti­on betrifft.
Bei der Ein­wei­hung und Set­zung der Stei­ne haben neben Frau Wan­der, die das über­haupt erst ermög­licht hat, auch Frau Köhn (unse­re Schul­lei­te­rin), Herr Enkel­mann (Geschäfts­füh­rer des Trä­gers unse­rer Schu­le) und eini­ge Schü­ler aus unse­rer Schu­le teil­ge­nom­men.

The­re­sa und Jere­my aus der 13a beglei­te­ten die Ein­wei­hung mit ein paar Wor­ten, da sich die bei­den pas­send zu dem der­zei­ti­gen Stoff im Geschichts­un­ter­richt inten­si­ver mit der Ver­fol­gung der Juden im Natio­nal­so­zia­lis­mus beschäf­tigt haben.

Die Idee der Stol­per­stei­ne hat nicht nur die bei­den, son­dern auch unse­re gan­ze Klas­sen­stu­fe berührt, denn sie sind nicht nur ein Sym­bol der Erin­ne­rung für die jewei­li­gen Ange­hö­ri­gen und eine Chan­ce, um von gelieb­ten Men­schen Abschied zu neh­men, son­dern auch ein Zei­chen dafür, dass die­se dun­kels­te Epo­che unse­rer Geschich­te nicht in Ver­ges­sen­heit gerät.

The­re­sa
Schü­le­rin der Klas­se 13

Im Rah­men des Unter­richts ent­stand zu die­sem The­ma auch der Fly­er „Stol­per­stei­ne in Wol­ters­dorf”.