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Werkstatttage: Erfahrungsbericht aus der Klasse 8c

Bei den Werkstatttagen werden den Schülern und Schülerinnen die verschiedenen Berufe vorgestellt. Es geht immer nur eine Klasse in einer Woche nach Fürstenwalde. In der 8. Klasse sind wir dadurch zweimal im Schuljahr für je eine Woche in den Werkstatttagen hier.

Vor Ort wird die Klasse in zwei Gruppen eingeteilt, die jeweils in einem anderen Bereich tätig sind.

Unser Bericht aus der 2. Werkstatttage-Woche

In der Woche vom 6. – 10. Februar 2017 war unsere Klasse 8c zum zweiten Mal in Fürstenwalde bei den Werkstatttagen. Nachdem wir mit der Bahn vom Berliner Hauptbahnhof eine Station gefahren sind, mussten wir noch ein gutes Stück zur FAW in Fürstenwalde laufen. Für unsere Klasse wurde ein Gruppenraum, in dem wir die Pausen verbracht haben, vorbereitet. Es gab eine kurze Einführung. Währenddessen sind auch schon die Lehrer bzw. Ausbilder, welche uns in den jeweiligen Berufsfeldern begleitet haben, angekommen. Aufgeteilt in zwei Gruppen folgten wir dem uns zugeteilten Erwachsenen.  Wir waren in Gruppe 1.

Bereich Metall
Zuerst haben wir das Gebäude gewechselt und gingen in eine Metall-Werkstatt mit verschiedenen Geräten. Dort haben wir es uns an einem Tisch in der Ecke gemütlich gemacht. Der Lehrer, Herr Hoeft, hat sich vorgestellt und uns die Aufgaben erklärt. Als Erstes haben wir zwei Metallplatten und Aufzeichnungen bekommen. Auf die Platten sollten wir die Maße, welche auf den Aufzeichnungen stehen, einritzen. Als wir damit fertig waren haben wir aus einem Metallblock mit Sägen, Schleifen und Bohren einen Schlüsselanhänger gemacht und danach aus weiteren Metallplatten Schablonen für einen Kerzenhalter, welche wir später mit einer umgebauten Pressmaschine rundlich gepresst haben. Diese mussten wir mit einer spitzen Schraube zusammenfügen. Zum  Schluss haben wir einen großen Metallblock bekommen, sollten darauf Punkte machen, diese körnen, nicht allzu tiefe Löcher bohren und die schwarze Beschichtung abfeilen. Daraus wurde ein Würfel.

Bereich Hauswirtschaft
Nachdem wir wieder das Gebäude gewechselt haben, hat uns eine Frau unseren Gruppenraum gezeigt und die Aufgaben erklärt. Zuerst mussten wir Zweiergruppen bilden und uns ein Rezept zum Kochen aussuchen. Danach ging es in einen Raum mit mehreren kleinen Küchen-Abteilen, welche durch eine kurze Wand getrennt waren. Jede Gruppe hatte ihre eigene kleine Küche zum Arbeiten nach dem Rezept. In einem Korb wurden die gebrauchten Materialien gepackt, ein Zopf ins lange Haar gemacht und sofort angefangen. Wenn wir Hilfe brauchten haben wir die uns beistehende Frau gefragt. Nachdem das Essen fertig war haben wir im Gruppenraum gegessen. Es gab Pizza, Spätzle mit Champignon-Soße, Pfannkuchen und im Anschluss zwei verschiedene Kuchen. Dann haben wir noch abgewaschen, ein Quiz gemacht und sind zurück zum Treffpunkt bei der Eiche vor der FAW.

Bereich Holz
In den letzten zwei Tagen mussten wir aus Holz einen Elefanten in einer Holzwerkstatt, in der außerhalb der Werkstatttage Azubis ausgebildet werden, bauen. Dafür sollten wir das Holz in verschieden lange Teile sägen und diese mit Schleifpapier an den Seiten schleifen, um Splitter zu vermeiden. Die meisten Holzstücke mussten noch gefeilt werden. Danach sollten wir mithilfe von Schablonen den Rüssel und den Schwanz des Elefanten mit einer Laubsäge aus einer relativ dicken Holzscheibe raussägen. Wenn uns das dünne Sägeblatt oder etwas anderes kaputt gegangen ist oder wir Hilfe brauchten, sollten wir zu Herrn Finger gehen. Zum Schluss, als alle Teile fertig waren, mussten wir diese noch zusammenleimen, den letzten Schliff mit dem Schleifpapier machen und den Elefanten sicher in der Tasche einpacken, damit er nach der ganzen Arbeit auch nicht kaputt geht.

Rückblick auf unsere 1. Werkstatttage-Woche

In der Woche vom 10. – 14. Oktober 2016 waren wir schon einmal in der FAW. Unsere Bereiche in dieser Woche waren Heizung, Sanitär und Klima sowie Gesundheit, Erziehung und Soziales.

Bei Heizung, Sanitär und Klima haben wir mit Säge, Bohrmaschine, Hammer und anderen Werkzeugen gearbeitet. Zuerst sollten wir hier eine Pumpe für Verstopfungen in Toilette oder Abfluss, dann ein „Mensch ärgere dich nicht“-Spiel oder ein anderes Spiel bauen.
Wer also gerne mit Werkzeugen arbeitet, kann bei den Werkstatttagen Spaß haben und etwas dazu lernen.

Im Bereich Gesundheit, Erziehung und Soziales ging es um Soziales wie Vorstellungsgespräche, Kindererziehung, Altenpflege, Schwächen und Stärken und ähnliches. Hier lernt man das richtige Verhalten und eine vernünftige Haltung in Vorstellungsgesprächen. Außerdem kann man beim Kneten, Basteln und Malen seine Kreativität zeigen und lustige Unterhaltungen führen.
Wer also gut mit Menschen umgehen kann, wird hier gut abschneiden. Spaß bleibt nicht aus!

Weitere Bilder aus Abteilungen „Elektro“ und „Farbe“:

Charlotte und Michelle
Schülerinnen der Klasse 8c

Kathleen Metze