Sommerfest Europa ein großer Erfolg

 „Schnel­ler! Die Schrau­be muss da vor­ne rein!“. Nein, wir befin­den uns nicht in einer Werk­statt, son­dern auf dem Som­mer­fest unse­rer Gesamt­schu­le Wol­ters­dorf. Unser Som­mer­fest fand unter dem Mot­to „Euro­pa“ statt. Und was wir da beob­ach­te­ten waren zwei Schü­le­rin­nen mit­ten im schwe­di­schen Duell: Wer baut das Regal schnel­ler auf?

Sommerfest trifft auf Europa

Nach ban­gen Bli­cken gen Him­mel beim Auf­bau mach­ten pünkt­lich um Drei zu Beginn unse­res Fes­tes die Regen­wol­ken Platz für Son­nen­schein, so dass unse­re Akti­vi­tä­ten freie Bahn hat­ten.

Es gab besag­ten schwe­di­schen Reg­a­lauf­bau-Wett­be­werb, Tau­zie­hen, Wikin­ger­schach, das spa­ni­sche Tor­wand­schie­ßen oder auch das Zusam­men­set­zen der däni­schen Flag­ge mit Lego­stei­nen in Rekord­zeit.
Tur­bu­lent ging es beim Bub­ble Foot­ball zu. In rie­si­ge Plas­tik­bäl­le gehüllt, ähnel­te das Fuß­ball­spiel größ­ten­teils eher dem Rug­by – so spek­ta­ku­lär ras­sel­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler in den Rie­sen­bla­sen in- und über­ein­an­der. „ Es war total anstren­gend, aber hat wirk­lich Rie­sen­spaß gemacht“, waren sich meh­re­re Schü­ler einig.

Neben sport­li­chen Aktio­nen gab es auch etwas für die Krea­ti­ven. Am skan­di­na­vi­schen Stand konn­te man T-Shirts selbst gestal­ten. Ver­schie­de­ne Vor­la­gen mit nor­di­schen Sym­bo­len wie Runen oder Wikin­ger­zei­chen lagen bereit. Am ita­lie­ni­schen Stand wur­den Mas­ken gebas­telt.

Landestypische Leckereien

Am Deutsch­land-Stand gab es ein Quiz, den Bier­kas­ten-Wett­lauf und Brat­würs­te vom Grill. Wei­te­re Lecke­rei­en bot der Stand der Bel­gi­er. Hier gab es süße Nasche­rei­en wie Waf­feln.

Wei­ter süd­lich „in Ita­li­en“ gab es Bru­schet­ta, Nudel­sa­lat und natür­lich auch Piz­za. Geht’s denn noch süd­län­di­scher? Klar! Am Grie­chen­land-Stand war­te­ten Oli­ven und ande­re lan­dessty­pi­sche Lecke­rei­en, wie Schafs­kä­se oder Reis in Wein­blät­tern.

Auszeichnung „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“

Nach der musi­ka­li­schen Ein­la­ge unse­rer Schü­le­rin­nen — unter Anlei­tung unse­res Musik­leh­rers, Herrn Plag­ge — und der Eröff­nungs­re­de unse­rer Schul­lei­te­rin, Frau Köhn, über­gab die­se das Wort an zwei Schü­ler der 11. Klas­se.

Die­se bei­den 11.-Klässler – Ana­bel und Phil­ip – sind die Initia­to­ren der Akti­on „Schu­le ohne Ras­sis­mus – Schu­le mit Cou­ra­ge“.  Im Rah­men der Pro­jekt­wo­che haben sich die bei­den für ein sozia­les, fried­li­ches und dis­kri­mi­nie­rungs­frei­es Mit­ein­an­der ein­ge­setzt, indem sie Unter­schrif­ten an unse­rer Schu­le sam­mel­ten und Spon­so­ren für die Akti­on akqui­rier­ten.
Zum Ende der Pro­jekt­wo­che war es geschafft: Mit der Unter­schrift von 74 % aller Mit­glie­der unse­rer Gesamt­schu­le (Schü­ler, Leh­rer und Mit­ar­bei­ter) haben sie das Ziel erreicht.

Ana­bel und Phil­ip beka­men stell­ver­tre­tend für die gesam­te Pro­jekt­grup­pe von Frau Rosch, Lan­des­ko­or­di­na­to­rin der Regio­na­len Bil­dungs­stel­le für Bil­dung, Inte­gra­ti­on und Demo­kra­tie (RAA Bran­den­burg), Urkun­den über­reicht. 
Nach kur­zer Rede beglück­wünsch­te uns Frau Rosch zur Aus­zeich­nung „Schu­le ohne Ras­sis­mus – Schu­le mit Cou­ra­ge“. Seit heu­te sind auch wir Teil eines gro­ßen Netz­wer­kes von über 2.700 Schu­len. Die Aus­zeich­nung ziert jetzt unse­ren Ein­gangs­be­reich.

Die bei­den Initia­to­ren dank­ten ihren Mit­strei­tern aus der Pro­jekt­wo­che und über­ga­ben an jeden Ein­zel­nen Urkun­den sowie Blu­men.

Auch unse­ren Spon­so­ren galt ein Dank: So ging eine Dank­sa­gung an Herrn Mar­kus Len­ke von der Spar­kas­se Oder-Spree für die Finan­zie­rung des gro­ßen Aus­zeich­nungs­schil­des. Ganz neben­bei erwähnt: Herr Len­ke ist ein ehe­ma­li­ger Schü­ler von uns. Umso schö­ner für uns alle, dass es er war, der an die­sem Tag den Dan­kes­strauß ent­ge­gen­nahm. Und auch Wol­ters­dorfs Vize­bür­ger­meis­te­rin, Kers­tin Mar­sand, fand eini­ge loben­de Wor­te für die Jugend­li­chen.

Abschlie­ßend bedank­ten sich die Initia­to­ren herz­lich bei Frau Köhn und Herrn Nord­heim.

Maskottchen Fawi besuchte unser Sommerfest

Die Aus­zeich­nung soll­te nicht das ein­zi­ge High­light zu unse­rem Som­mer­fest sein. Unser Über­ra­schungs­gast zog alle Bli­cke auf sich als er um die Ecke bog: Unser Mas­kott­chen Fawi war ein­ge­flo­gen. Er woll­te schau­en, was wir hier so ver­an­stal­te­ten. Fawi misch­te sich unters Volk. Er lausch­te den Reden, applau­dier­te bei der Aus­zeich­nung und schau­te den ver­rück­ten Bub­bel Foot­ball zu. Da hät­te er sicher gern selbst mit­ge­macht. Aber mit dem Feder­kleid… unmög­lich! Hier ein Bild mit der Pres­se, da ein Bild mit der Schul­lei­te­rin. Der blaue Vogel sorg­te für ordent­lich gute Lau­ne.

Der Wet­ter­gott muss Euro­pa mögen

Der Wet­ter­gott schien Euro­pa ins Herz gefasst zu haben. Kein Trop­fen Regen wäh­rend der gesam­ten Ver­an­stal­tung, sodass Besu­cher sowie Schü­le­rin­nen und Schü­ler ver­gnüg­li­che und abwechs­lungs­rei­che Stun­den im Sin­ne Euro­pas bei uns erle­ben konn­ten. Das hat auch unse­re Sozi­al­päd­ago­gin, Frau Brand­scheid, gefreut, die mit ihrem Orga-Team wie­der für einen rei­bungs­lo­sen Ablauf sorg­te.

Vie­len Dank an alle Betei­lig­ten! Jetzt geht es auf in die letz­ten Schul­ta­ge bis zu den Zeug­nis­sen…

Herr Sty­nen
Fach­leh­rer für Eng­lisch und Fran­zö­sisch

Noch am sel­ben Abend berich­te­te die MOZ über unser Som­mer­fest.

Wei­te­re Fotos zum Som­mer­fest fol­gen.