Qualifikationsphase

Die Qua­li­fi­ka­ti­ons­pha­se an Gesamt­schu­len umfasst die Jahr­gangs­stu­fen 12 und 13. Die Bele­gung der Fächer der Ein­füh­rungs­pha­se wird durch­gän­gig fort­ge­führt. An die Stel­le des Inten­si­vie­rungs­kur­ses tritt nun der Semi­nar­kurs. der sich in beson­de­rer Wei­se an den inhalt­li­chen, metho­di­schen, sozia­len und per­so­na­len Kom­pe­tenz­an­for­de­run­gen von Hoch­schu­le und Arbeits­welt ori­en­tiert. Er kann in zwei Aus­prä­gun­gen ange­bo­ten wer­den: als „Semi­nar­kurs Wis­sen­schafts­pro­pä­deu­tik“ und/oder als „Semi­nar­kurs zur Stu­di­en- und Berufs­ori­en­tie­rung“.

Der Semi­nar­kurs Wis­sen­schafts­pro­pä­deu­tik ermög­licht for­schen­des Ler­nen und lei­tet im inner­halb eines über­grei­fen­den Rah­men­the­mas zum selbst­stän­di­gen wis­sen­schaft­li­chen Arbei­ten an. Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler erstel­len eine indi­vi­du­el­le schrift­li­che Semi­nar­ar­beit zu einem Teil­as­pekt des Rah­men­the­mas und prä­sen­tie­ren ihre Ergeb­nis­se. Sie wer­den wäh­rend der vor­ge­se­he­nen Unter­richts­zeit von der Lehr­kraft indi­vi­du­ell betreut. Zwi­schen­be­rich­te der Schü­le­rin­nen und Schü­ler zu ihrem jewei­li­gen Arbeits­stand signa­li­sie­ren den Bera­tungs­be­darf und stel­len ein wich­ti­ges Ele­ment wis­sen­schaft­li­chen Arbei­tens dar.

Im Semi­nar­kurs zur Stu­di­en- und Berufs­ori­en­tie­rung kön­nen durch die Zusam­men­ar­beit mit außer­schu­li­schen Part­nern schon wäh­rend der Schul­zeit pra­xis­na­he Erfah­run­gen gesam­melt wer­den. Die Schü­le­rin­nen und Schü­lern haben hier die Mög­lich­keit, sich über vier Kurs­halb­jah­re hin­weg inten­siv mit der eige­nen beruf­li­chen Zukunft aus­ein­an­der­zu­set­zen und das für eine ver­ant­wort­li­che Stu­di­en- und Berufs­wahl not­wen­di­ge Ori­en­tie­rungs­wis­sen zu erwer­ben. Im Rah­men einer Pro­jekt­ar­beit in Koope­ra­ti­on mit Part­nern aus allen Berei­chen der Arbeits­welt wer­den ins­be­son­de­re die Selbst- und Sozi­al­kom­pe­ten­zen der jun­gen Erwach­se­nen geför­dert.