Konzept Sekundarstufe II

Anders als an Gym­na­si­en wird die all­ge­mei­ne Hoch­schul­rei­fe an Gesamt­schu­len in drei Jah­ren erreicht. Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler haben damit ein Jahr mehr Zeit als sol­che an den Gym­na­si­en, sich die not­wen­di­gen Kennt­nis­se und Fähig­kei­ten anzu­eig­nen, um die­se dann in den Prü­fun­gen unter Beweis zu stel­len. Die­se Zeit müs­sen sie aber kon­se­quent und gezielt nut­zen, denn die Anfor­de­run­gen in den Prü­fun­gen sind für alle gleich. Von Vor­teil wer­den dabei unse­re klei­nen Grup­pen in den Grund- und Leis­tungs­kur­sen sein. Wir wer­den indi­vi­du­el­ler for­dern und för­dern, jedem die not­wen­di­ge Zeit für sei­nen Lern­er­folg geben, aber auch die eine oder ande­re Bega­bung schnel­ler erken­nen und för­dern können.

Wir haben im Schul­jahr 2013/14 mit einer ein­zü­gi­gen gym­na­sia­len Ober­stu­fe begon­nen, geplant sind spä­ter zwei Klas­sen in der Sekun­dar­stu­fe II. Pro Klas­se wer­den maxi­mal 24 Schü­le­rin­nen und Schü­ler aufgenommen.

Struk­tur

Die gym­na­sia­le Ober­stu­fe (GOST) besteht aus einer Ein­füh­rungs­pha­se (Jahr­gangs­stu­fe 11) und einer Qua­li­fi­ka­ti­ons­pha­se (Jahr­gangs­stu­fen 12 und 13), an deren Ende die zen­tra­le Abitur­prü­fung steht.

Ab dem zwei­ten Halb­jahr der Ein­füh­rungs­pha­se müs­sen fünf Fächer auf erhöh­tem Anfor­de­rungs­ni­veau mit jeweils vier Unter­richts­stun­den pro Woche belegt wer­den. Die übri­gen Fächer wer­den auf so genann­tem grund­le­gen­dem Anfor­de­rungs­ni­veau mit — je nach Fach — zwei bis vier Unter­richts­stun­den pro Woche belegt.